Wie ist der voABChecker aufgebaut?

Durch den Einsatz von Computern können heute die wichtigen und ständig verwendeten Wörter aus riesigen elektronischen Textsammlungen herausgefiltert werden. Die daraus resultierenden Häufigkeitslisten bilden die Grundlage für den vocABChecker.

Der Grundwortschatz ist nach der Frequenz der Wortformen aufgelistet, wobei die Wortlisten beginnend mit den häufigsten 1000 Wörtern (Checkliste 1) in Schritten aufsteigend jeweils aus 500 Wörtern ausgewählt wurden. In der letzten Checkliste (No. 11) findet man ausgewählte Wortformen der häufigsten 5500 bis 6000 Wörter der englischen Allgemeinsprache. Dadurch kann der vocABChecker sowohl von Anfängern als auch von Fortgeschritten gezielt verwendet werden.

Durch die Gliederung der Wortformen nach der Häufigkeit ihres Vorkommens in englischen Standardtexten entsteht eine völlig andere Gewichtung als jene in den meisten Lehrbüchern, wo Wörter wie lazy, film, umbrella, oder frog, die alle nicht unter den häufigsten 5000 Wörtern sind, meist sehr stark betont werden. Der vocABChecker ermöglicht den SchülerInnen einen schrittweisen Übergang vom Unterstufenwortschatz, der naturgemäß auf die Erlebniswelt von 10- bis 14-Jährigen abgestimmt ist, zum Vokabular der Mittel- und Oberstufe, das auf den Sprachgebrauch unter Erwachsenen und in der Berufswelt ausgerichtet sein muss. So findet man zum Erstaunen mancher Fachleute und Lehrbuchautoren zum Beispiel Wörter wie provide, available, council, oder evidence  unter den häufigsten 500 Wortformen.

Doch Vorsicht: Der vocABChecker ist keinesfalls ein Ersatz für den systematischen Wortschatzaufbau, denn der thematische Wortschatz (z.B. Bezeichnungen für Speisen, Körperteile, Tiere, Fahrzeuge, etc.) oder gar Fachausdrücke sind in diesem Frequenzbereich so gut wie keine enthalten.

Um die Arbeit für die Lernenden etwas zu erleichtern, wurden die rohen Frequenzlisten nach pädagogischen Kriterien noch etwas ausgelichtet. Bei der Auswahl der Wörter wurde zunächst auf jene verzichtet, die deutschsprachigen Lernern ohnehin vertraut sind und keine Schwierigkeiten bereiten, wie student, problem, total, shop, photo, perfect, usw. Weiters sind auch Funktionswörter wie but, also, upon, have  oder could  nicht enthalten, sodass alle Checklisten jeweils nicht mehr als 300 - 400 Wortformen umfassen.

Zuletzt geändert: Dienstag, 19. April 2016, 07:33