Fachbegriffsammlung


In diesem Bereich werden alle Fachbegriffe für Geographie und Wirtschaftskunde von einem Schuljahr gesammelt.

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G

Geburtenrate

Die Geburtenrate bezeichnet die Anzahl der jährlich geborenen Kinder in Relation zur Gesamtbevölkerung. Meist nimmt man dabei die Zahl der Neugeborenen pro tausend Einwohner und Einwohnerinnen. 2017 wurden in Österreich 87.633 Kinder geboren, das heißt also bei einer Gesamtbevölkerung von 8,8 Millionen, dass die Geburtenrate fast 10 ist (statistisch gesehen werden in Österreich etwa 10 Kinder pro tausend EinwohnerInnen geboren. Der Begriff wird manchmal auch etwas anders verwendet: Dann meint man mit Geburtenrate die Zahl der Kinder pro Frau im gebärfähigen Alter. Das wird auch als Fertilitätsrate bezeichnet – vom lateinischen fertilitas, was auf Deutsch Fruchtbarkeit heißt.

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K

Karte

Die Karte ist ein abstrahierendes und zugleich anschauliches graphisches Zeichenmodell von Teilen des oberflächennahen Bereichs der Erde (Georaum) oder anderer Himmelskörper bzw. von Konstruktionen (Ideen, Planungen), die sich auf deren Oberflächen beziehen. Wie jedes Modell vereinfacht und verallgemeinert die Karte die Wirklichkeit zweckbezogen. Im Rahmen ihrer Zweckbestimmung dient sie der Speicherung und der Vermittlung von Informationen und Wissen sowie dem Erkenntnisgewinn über diese Räume.
 

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L

Legende

Unter der Legende oder Zeichenerklärung versteht man eine Beschreibung der verwendeten Symbole, Signaturen und Farben einer Karte oder eines Plans. Die Legende ist normalerweise am Kartenrand untergebracht.

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S

Sterberate

Die MortalitätSterblichkeit oder Sterberate ist ein Begriff aus der Demografie. Sie bezeichnet die Anzahl der Todesfälle bezogen auf die Gesamtanzahl der Individuen oder, bei der spezifischen Sterberate, bezogen auf die Anzahl der betreffenden Population, meist in einem bestimmten Zeitraum. Die Sterbeziffer oder Mortalitätsziffer bezeichnet das Verhältnis der Anzahl der Sterbefälle zum Durchschnittsbestand einer Population. Die rohe Mortalität ist die Anzahl der Todesfälle pro Gesamtbevölkerung pro Zeit, beispielsweise pro 1000 Personen und ein Jahr. Die altersspezifische Mortalität, zum Beispiel Kindersterblichkeit, gibt die Todesfälle pro Altersklasse pro Zeit an. Letalität ist die Mortalität bezogen auf die Gesamtzahl der an einer Krankheit Erkrankten. Bei der Säuglings- oder der Müttersterblichkeit bildet die Zahl der Ereignisse die Bezugsgröße, nicht die Bevölkerungsgröße.

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